Zombie Gala

•Montag, 18. Mai 2009 • Kommentar schreiben

18.05. Essen Lichtburg

50 Hörspiel-Folgen John Sinclair, 50 mal Geister, Dämonen, Mord und Totschlag und 50 mal der Mann mit dem Silberkreuz, der die Welt rettet.
Audio Lübbe und das Vollplaybacktheater feiern dieses Großereignis zusammen heute auf der großen Zombie-Gala in der alterwürdigen Lichtburg zu Essen. Und alle sind gekommen: Oliver Döring, der Macher der Hörspiele, die Sprecher derselben, jede Menge Prominenz, der Autor Jason Dark und natürlich das wunderbare VPT-Publikum.
Zum Auftakt lässt es sich der Erfinder unseres Helden nicht nehmen, im Foyer der Lichtburg jede Menge Autogramme zu schreiben. Hunderte von treuen Sinclair-Fans sind heute Abend hier und können sich ihre Poster, Romane und CDs mit Jason Darks Unterschrift veredeln lassen.
Pünktlich um 20 Uhr geht es dann los. Zunächst betritt Hennes Bender die Bühne, selbst seit stolzen 12 Jahren treuer VPT-Zuschauer und längst guter Freund der Vollplaybacktheater-Familie.
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Fies behaarte Prostituierte

•Samstag, 16. Mai 2009 • Kommentar schreiben

16.05. Düsseldorf Stahlwerk

Der VPT-Zug rollt wieder! Nach einem ersten Auftakt am 10. Mai im heimischen Wuppertal sind wir froh wieder unterwegs zu sein und unsere im letzten Jahr bereits angetestete John Sinclair „Den rechten Fuß vor, das linke Bein nachziehen“-Clubtour fortzusetzen.
Zwei Wochen Tour waren für dieses Stück einfach zu wenig und so ermitteln sich John und Will Mallmann wieder durch die Republik, will sagen durch den Spessart, noch genauer gesagt das dort ansässige Horror-Schloss, das sich alsbald als gruseliges Edel-Bordell entpuppt, in dem nicht nur fies behaarte Prostituierte sondern auch der Schwarze Tod höchstselbst ihr Unwesen treiben.

Nach einem langen Jahr Babypause ist Britta wieder mit auf Tour, was nicht nur uns, sondern auch das Publikum freut. Sowieso ist man in Düsseldorf mal wieder in Feierlaune und bereitet uns einen Tourstart der Lust auf mehr macht. Noch 12 weitere Termine sollen jetzt im Mai folgen und das ist gut so, denn es macht verteufelt viel Spaß das „Horror-Schloss“ zu spielen. Wir haben auch nur wenige Wiederaufnahmeproben gebraucht um uns Text, Umbauten und Umzüge wieder draufzuschaffen, inklusive der Fähigkeit, nassgeschwitzte Damenunterwäsche und Netzstrumpfhosen rechtzeitig wieder auszuziehen, um im nächsten Moment als John Sinclair im Adamskostüm über die Bühne hüpfen zu können.

Kinder, Kinder, wie sind wir bloß zu diesem Beruf gekommen?

Bisbald, Euer Christoph

Fotos: David J. Becher, Thorsten Cronauge

Diese drei Sänger aus Barcelona

•Montag, 26. Januar 2009 • Kommentar schreiben

25. & 26.01. Nürnberg Hirsch

Über Nürnberg kann man viel erzählen. Da wir zwei Tage hintereinander hier gastieren, haben wir viel Zeit uns die Stadt anzuschauen. Thorsten und ich jedenfalls, denn während die anderen im Tourbus den halben Tag verschlafen, haben wir uns heute mal den Wecker gestellt und fahren mit dem Linienbus in die Innenstadt, in der es viel zu sehen und zu erleben gibt.

Wir sehen uns die historische Altstadt an, essen mittags beim feinen Italiener direkt am Hauptmarkt, besichtigen die Frauen- und die St. Sebalduskirche (Ja, was denkt ihr denn?), probieren ein paar Lebkuchen, gehen zwischendurch sieben (!) Stockwerke unter der Erde in ein riesiges Kino (mein erster 3D-Film seit ich mit 12 Jahren im Kuppelkino im Safaripark Stukenbrock war), genießen danach bei feinstem Sonnenschein den Ausblick vom Turm der großartigen Kaiserburg und verköstigen schließlich selbstverständlich einige original Nürnberger Rostbratwürstel, bevor wir zurück zum Hirsch fahren.
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Broader than Broadway

•Sonntag, 18. Januar 2009 • Kommentar schreiben

18.01. Trier Europahalle

Heute landen wir nach der Show da, wo wir eigentlich alle schon lange hin wollten: am Broadway! Naja also, um genau zu sein: im Broadway.

Das Broadway ist ein Laden direkt neben der Europahalle, in der wir heute gespielt haben und hat mit der Theater- und Musicalmeile New Yorks etwa genauso viel zu tun wie das Vollplaybacktheater mit einem Stummfilm.

Aber natürlich ist man überaus dankbar für eine Kneipe, die so günstig gelegen ist, dass man später in der Nacht aus dem Ausgang direkt in den Bus steigen kann, und die außerdem optisch schon von außen verspricht, dass die Leute drinnen noch verrückter sein werden als wir. Was soll ich sagen – so ist es dann auch.

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Immer so alt, wie man sich fühlt

•Donnerstag, 15. Januar 2009 • 1 Kommentar

15.01. Fulda Kreuz

Seit zwei Tagen sind wir im neuen Jahr wieder unterwegs. Nach einem etwas lauwarmen Start in Mannheim (Wir waren selbstverständlich unglaublich gut! Das Publikum aber war eigentümlicher Weise etwas lau. Woran lag’s? Schreibt mir, liebe Mannheimer!) und einem weiteren schwungvollen Abend in Köln (Gut gemacht, liebe Kölner!) finden wir uns heute einmal mehr im Kreuz in Fulda wieder, einer Spielstätte die polarisiert.

Zum einen ist die Bühne so klein und eng, dass wir immer nur das halbe Bühnenbild aufbauen können und die Umzieherei während des Stückes dahinter glatt als Zaubernummer im Varieté durchgehen würde, andererseits werden wir backstage mit einer Fürsorglichkeit verwöhnt und durchgefüttert, die ihresgleichen sucht – ganz zu schweigen von einem eigentlich immer geradezu entfesselten Publikum. Macht dann wohl 2:1 auf der Plus-Seite. Und darum sind wir auch wieder hier.

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